



004 Stuhl aus drei ungleichen Teilen
Der Stuhl aus drei ungleichen Teilen ist eine funktionale Studie über das Verhältnis von Konstruktion und Zufall. Jeder Stuhl besteht aus drei gefundenen Kiefernästen, die sich in Form, Stärke und Wuchsrichtung deutlich voneinander unterscheiden. Diese Teile übernehmen die Funktionen Sitzfläche, Rückenlehne und Beinstruktur – ohne dass sie dafür ursprünglich vorgesehen waren. Die Idee orientiert sich an Rietvelds Steltman-Stuhl, der mit minimalen Elementen und klarer Geometrie arbeitet. Im Gegensatz dazu stehen hier organische, nicht standardisierte Bauteile, deren Zusammenfügung nicht auf Planung, sondern auf situativer Anpassung basiert. Die formale Klarheit des Ursprungsmodells wird durch das uneinheitliche Ausgangsmaterial gestört – oder erweitert.
Die Verbindung der Teile erfolgt ohne zusätzliche Materialien. Jeder Ast wird punktuell gebohrt und über Reibung und Verschränkung mit den anderen verbunden. Stabilität entsteht durch Spannung, Gewicht und Richtung. Das Objekt funktioniert als Stuhl – kann aber ebenso als autonome Skulptur im Raum stehen.Die Arbeit versteht sich als wiederholbare Versuchsanordnung mit offenem Ausgang. Alle fünf Exemplare folgen dem gleichen Prinzip, unterscheiden sich jedoch deutlich in Haltung, Winkel, Proportion. Ein Material, ein Prozess, drei Teile.
Name: Stuhl aus drei ungleichen Teilen
Use: Sitzen / Stehen / Dazwischen
Ort: Berlin, variabel
Status: 5 Stück gebaut, 2024
Material: Kiefernäste (gefunden), keine weiteren Verbindungsmittel
Herstellung: manuell / angepasst / ohne Vorrichtung
Kosten: ca. 0 EUR (ohne Arbeit, inkl. Wald)
Team: Lilli Hanada, Hannes Hehemann





004 Stuhl aus drei ungleichen Teilen
Der Stuhl aus drei ungleichen Teilen ist eine funktionale Studie über das Verhältnis von Konstruktion und Zufall. Jeder Stuhl besteht aus drei gefundenen Kiefernästen, die sich in Form, Stärke und Wuchsrichtung deutlich voneinander unterscheiden. Diese Teile übernehmen die Funktionen Sitzfläche, Rückenlehne und Beinstruktur – ohne dass sie dafür ursprünglich vorgesehen waren. Die Idee orientiert sich an Rietvelds Steltman-Stuhl, der mit minimalen Elementen und klarer Geometrie arbeitet. Im Gegensatz dazu stehen hier organische, nicht standardisierte Bauteile, deren Zusammenfügung nicht auf Planung, sondern auf situativer Anpassung basiert. Die formale Klarheit des Ursprungsmodells wird durch das uneinheitliche Ausgangsmaterial gestört – oder erweitert.
Die Verbindung der Teile erfolgt ohne zusätzliche Materialien. Jeder Ast wird punktuell gebohrt und über Reibung und Verschränkung mit den anderen verbunden. Stabilität entsteht durch Spannung, Gewicht und Richtung. Das Objekt funktioniert als Stuhl – kann aber ebenso als autonome Skulptur im Raum stehen.Die Arbeit versteht sich als wiederholbare Versuchsanordnung mit offenem Ausgang. Alle fünf Exemplare folgen dem gleichen Prinzip, unterscheiden sich jedoch deutlich in Haltung, Winkel, Proportion. Ein Material, ein Prozess, drei Teile.
Name: Stuhl aus drei ungleichen Teilen
Use: Sitzen / Stehen / Dazwischen
Ort: Berlin, variabel
Status: 5 Stück gebaut, 2024
Material: Kiefernäste (gefunden), keine weiteren Verbindungsmittel
Herstellung: manuell / angepasst / ohne Vorrichtung
Kosten: ca. 0 EUR (ohne Arbeit, inkl. Wald)
Team: Lilli Hanada, Hannes Hehemann